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Eine Räumungsklage ist die letzte Möglichkeit für Vermieter, wenn Mieter die Wohnung nicht freiwillig verlassen. Wir erklären Ihnen den Ablauf, die Erfolgschancen und die damit verbundenen Kosten – damit Sie rechtlich sicher handeln. → ZPO §940a Räumung von Wohnraum

Inhalt

Was ist eine Räumungsklage und wann wird sie eingereicht?

Eine Räumungsklage ist die gerichtliche Durchsetzung einer Kündigung, wenn der Mieter die Wohnung nach Ablauf der Kündigungsfrist nicht räumt. Häufige Gründe sind:

  • Mietrückstände (mehr als zwei Monatsmieten)
  • Vertragsverletzungen (z. B. unerlaubte Untervermietung)
  • Ende eines befristeten Mietvertrags

Ein gerichtlicher Räumungstitel ist die Voraussetzung, um die Zwangsräumung durch einen Gerichtsvollzieher durchzusetzen.

Ablauf einer Räumungsklage

  1. Kündigung des Mietvertrags

    • Die Kündigung muss schriftlich und unter Angabe eines rechtlichen Grundes erfolgen.

  2. Erhebung der Klage beim Amtsgericht

    • Wenn der Mieter die Kündigung ignoriert, muss der Vermieter Klage einreichen.

  3. Gerichtliche Verhandlung

    • Das Gericht prüft die Kündigungsgründe und die Einwände des Mieters.
    • Mieter kann die Zahlung der Rückstände als Verteidigung nutzen.

  4. Urteil und Räumungstitel

    • Wird der Klage stattgegeben, stellt das Gericht einen Räumungstitel aus.
    • Der Gerichtsvollzieher setzt die Zwangsräumung durch.

Wie lange dauert eine Räumungsklage?

✔️ Die Dauer einer Räumungsklage hängt von der Reaktion des Mieters ab:
✔️ Reagiert der Mieter nicht → Verfahren kann innerhalb von 3 Monaten abgeschlossen werden
✔️ Verteidigt sich der Mieter → Verfahren kann bis zu 12 Monate oder länger dauern
✔️ Härtefallregelungen → Verzögerungen durch soziale oder gesundheitliche Gründe möglich

Kosten einer Räumungsklage – Wer zahlt?

Die Kosten einer Räumungsklage setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen:

✔️ Gerichtskosten – Abhängig vom Streitwert (Nettojahresmiete)
✔️ Anwaltskosten – Nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
✔️ Kosten für den Gerichtsvollzieher – Für die Zwangsräumung

Beispiel:

  • Monatsmiete: 1.000 € → Streitwert = 12.000 €
  • Gerichtskosten und Anwaltskosten: ca. 1.800 € – 2.500 €

Wer zahlt?
➡️ Gewinnt der Vermieter die Klage → Mieter zahlt die Kosten
➡️ Gewinnt der Mieter → Vermieter trägt die Kosten

Erfolgsaussichten einer Räumungsklage

Die Erfolgsaussichten hängen von der Rechtmäßigkeit der Kündigung und der Verteidigungsstrategie des Mieters ab:

✔️ Zahlungsrückstände → Hohe Erfolgschance
✔️ Vertragsverletzung → Erfolgswahrscheinlichkeit abhängig vom Beweis
✔️ Härtefälle → Können zu Verzögerungen oder Niederlagen führen

Außergerichtliche Einigung als Alternative

In vielen Fällen ist eine außergerichtliche Einigung schneller und kostengünstiger:

✔️ Vergleich mit dem Mieter
✔️ Angebot einer Auszugsprämie
✔️ Unterstützung bei der Wohnungssuche für den Mieter

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